Beliebte Bielefelder Wochenmärkte

Wochenmärkte gibt es in Bielefeld fast jeden Tag, in vielen Stadtvierteln. Zum Marktflair gehören nicht nur die vielen Stände und Händler, die man oft schon seit Jahren kennt, sondern auch das bunte Treiben, dass plötzlich im Viertel herrscht und die Nachbarschaft ein bisschen freundlicher macht. Ob ganz klassisch Blumen, Obst oder Gemüse, Brot, Fisch oder Fleisch oder Leckereien aus aller Welt – ein Besuch lohnt sich eigentlich immer! Nebenbei trifft man Bekannte und hält noch einen kleinen Schnack. Also: Wieder mal auf den Wochenmarkt statt in den Supermarkt.

Siggi Markt

Mittwoch und Freitag 7 bis 13 Uhr

Zugegeben: Wenn man nicht gerade am Siegfriedplatz wohnt, kann es ein wenig schwer sein, zu Marktzeiten mit dem Auto überhaupt einen Parkplatz rund um den Siggi zu finden. Von daher lohnt es sich, per Rad, Bahn, Bus oder zu Fuß zu kommen. Das allein spricht für die Qualität dieses lebendigen und tollen Marktes. Hier gibt es alles, was man für den täglichen Bedarf braucht und darüber hinaus Leckerbissen wie italienische Wurstwaren, orientalische Dips, guten Kaffee und oder auch ein warmes Mittagessen – entweder direkt vom Markt oder in der Gastro in unmittelbarer Nähe.

Tipp: Dieser Markt ist bei Familien mit kleinen Kindern sehr beliebt, weil direkt auf dem Siggi ein schöner, kleiner Spielplatz ist.

Kesselbrink Markt

Samstag von 7 bis 13 Uhr

Auf dem Hauptmarkt auf dem Kesselbrink ist viel los – kein Wunder, ist es auch der größte Markt in der Stadt. Hier gibt es neben Blumen und Pflanzen, Obst, Gemüse, Wurst, Käse und Fisch auch Bekleidung und verschiedene andere Waren. Es ist ein buntes und kulturell vielfältiges Treiben, bei dem eigentlich jeder finden sollte, was er oder sie braucht. Neben dem Markt gibt es ein Springbrunnen, der besonders Kinder reizt, sich an heißen Tagen kurz abzukühlen.

Tipp: Es lohnt sich auch ein Blick auf Halfpipe und Co am hinteren Marktende. Auf dem größten innerstädtischen Skateparkt Deutschlands kann man immer wieder Tricks und waghalsige Sprünge der Skater beobachten.

Ostmarkt

Mittwoch und Freitag 7 bis 13 Uhr

Der Ostmarkt ist ein kleinerer, nachbarschaftlicher Markt, der nicht zu überfüllt ist. Hier gibt es dennoch alles, was man für den täglichen Bedarf braucht. Der Markt liegt nah bei der Jakobuskirche in einer schönen Wohngegend. Es lohnt sich, den Bielefelder Osten nach dem Marktbesuch bei einem Spaziergang zu erkunden oder über die Rohrteichstraße Richtung Innenstadt schlendern und dabei verschiedenste kleine Lädchen zu entdecken.

Tipp: Wer einmal in Nostalgie schwelgen möchte, der schaut am Kiosk direkt am Marktplatz vorbei. Hier kann man sich zum Beispiel noch einzelne Süßigkeiten wie früher raussuchen.

Altstadtmarkt

Dienstag und Freitag 9 bis 14 Uhr

Rund um den Brunnen am Alten Markt wird es noch bunter und erfrischend wuseliger, wenn Wochenmarkt ist. Der Altstadtmarkt punktet vor allem durch seine tolle Lage und das schöne Ambiente inmitten der historischen Fassaden von Bielefelds „Guter Stube“. Hier lässt sich wunderbar bummeln und nicht selten trifft man den ein oder anderen Bekannten. Neben wunderschönen Blumen(-sträußen) gibt es natürlich Obst und Gemüse, darüber hinaus diverse Lebensmittel und Snacks.

Tipp: Zeit mitbringen, um das schöne Ambiente zu genießen, einen guten Kaffee zu trinken und das Markttreiben zu beobachten.

Eine Übersicht über alle Wochenmärkte findet ihr hier:

https://www.bielefeld.jetzt/node/18035

Bestimmt gefallen dir auch folgende Artikel

ALLES BANANE

Die Banane ist braun, der Salat welk. Ab damit in die Tonne? Auf keinen Fall! Es gibt so viele kreative Ideen, was sich noch alles Leckeres aus den vielleicht nicht mehr wie aus dem Ei gepellten Lebensmitteln zaubern lässt. Wir haben da ein paar Ideen für Sie.

FLEISCH IST MEIN GEMÜSE…

Das wusste schon Autor und Entertainer Heinz Strunk. Allerdings tingelte seine Romanfigur als Musiker durch Gasthäuser, die Berge von Fleisch zweifelhafter Herkunft servierten. Mehr Masse als Klasse. Das geht auch anders. Wer ein richtig gutes Rindersteak genießen möchte, steht beim Metzger seiner Wahl vor einer riesigen Auswahl. Was darf’s denn sein? Rump- oder Hüftsteak? Chateaubriand oder Nacken?

WEG MIT DEN CORONAPFUNDEN

Mal Hand aufs Herz. Haben Sie auch in den vergangenen Monaten etwas mehr gegessen als sonst? Wurden Schoki und Co. liebgewonnene Seelentröster gegen die Tristesse der Corona-Einschränkungen? Oder vielleicht der Cocktail oder ein gutes Glas Wein?

GANZ SCHÖN BITTER

Bitter? Bäh! Das war lange Zeit die spontane Reaktion auf eine unterschätzte Geschmacksnote. Verständlich, schließlich war ein bitterer Geschmack ursprünglich eine Warnung: Vorsicht, könnte giftig sein. Zudem haben Züchter in den letzten Jahrzehnten unserem Obst und Gemüse noch die letzten Bitterstoffe ausgetrieben. Uns die Lust auf Bitteres quasi abtrainiert. Doch jetzt heißt es plötzlich: bitte bitter!