Mein Lieblingscafé – Der Name ist Programm

Der Name ist Programm. Soviel steht für Jasmin Wali fest. Mitte Juni eröffnete sie an der Welle ihr kleines, feines Geschäft mit dem verheißungsvollen Namen „Mein Lieblingscafé“ „Die Gäste sollen sich bei uns so wohl fühlen, dass sie sagen, es ist ‚Mein Lieblingscafé‘“, betont die 35-JÄhrige, die sich damit einen Traum erfüllt hat. Der kam jedoch nicht von ungefähr, denn die Liebe zu gutem Essen und Trinken wurde ihr quasi von klein auf mitgegeben. Ihr Vater ist seit Jahrzehnten in der Bielefelder Gastronomie bekannt. Ihre Erfahrungen setzt sie jetzt in ihrem Lieblingscafé um. Mit einem ganz besonderen Augenmerk für Speisen. Sie werden mit viel Liebe zum Detail angerichtet. Auch die Kuchen, die sich hinter der Kuchenvitrine verstecken, sind für alle Naschkatzen eine Offenbarung. Doch auch Herzhaftes lässt das Herz schneller schlagen. Mit frisch belegten Bagels, Suppen und frischgepressten Säften hat jeder die Qual der Wahl. Auch Veganer und Vegetarier dürften hier auf der Suche nach ihrem Lieblingssnack fündig werden. Darüber hinaus überrascht Jasmin Wali immer wieder mit etwas Neuem auf der Mittagskarte. Wer keine Zeit hat, sich vor Ort verwöhnen zu lassen, kann sich seine „Lieblingskreationen“ einfach einpacken lassen. Doch irgendwann sollte jeder einmal die Zeit finden. Denn es warten neben leckeren Frühstücksmenüs mit duftenden Kaffeespezialitäten auch köstliche Mittagsgerichte und Süßes am Nachmittag darauf, entdeckt zu werden. Bis 18 Uhr darf geschlemmt werden.

www.mein-lieblings.cafe

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WEISSE MÜTZE GRÜNER DAUMEN

Nachdem Urban Gardening die Ballungsräume erobert hat, liegt jetzt auch in der Gastronomie der eigene Anbau von Obst, Gemüse und vor allem Kräutern im Trend. Genau genommen meint Gastro-Farming die Anzucht von frischem Grün auf Dach-Terrassen oder gar indoor mit eigens dafür kreierten Beleuchtungs- und Bewässerungssystemen. Doch das haben Bielefelds Kräuterköche gar nicht nötig. Die sprichwörtliche Großstadt im Grünen bietet nämlich genug Fläche, um Köstliches für die Küche auf altbewährte Art wachsen zu lassen.

GANZ SCHÖN BITTER

Bitter? Bäh! Das war lange Zeit die spontane Reaktion auf eine unterschätzte Geschmacksnote. Verständlich, schließlich war ein bitterer Geschmack ursprünglich eine Warnung: Vorsicht, könnte giftig sein. Zudem haben Züchter in den letzten Jahrzehnten unserem Obst und Gemüse noch die letzten Bitterstoffe ausgetrieben. Uns die Lust auf Bitteres quasi abtrainiert. Doch jetzt heißt es plötzlich: bitte bitter!